Das durchwachsene Wetter hier in Queensland/Zyklone im Pazifik machen uns einen gehörigen Strich durch unsere eigentlichen Reiseplanungen.
Aber eins nach dem anderen:
Letzten Donnerstag hatten wir die Hoffnung im Örtchen Tea Gardens mal wieder Delphine zu Gesicht zu bekommen, trotz allem Ausspähen hat sich leider keiner gezeigt. Dafür haben wir uns dann unsere ersten Meat Pies einverleibt, wohl ein typisch australisches Essen das wir bisher noch nicht probiert hatten. War o.k., ein Riesen Gematsche in Kruste. In Seal Rocks hatten wir dann eine tierische Begegnung der anderen Art: auf dem Weg zum Leuchtturm kamen plötzlich 3 Dingos (wilde Hunde) aus dem Wald und sind auf dem Weg immer uns entgegen gelaufen. Herzrasen! Brav haben wir die Anweisung befolgt immer schön Augenkontakt halten und laangsam rückwärts gehen, ja nicht rennen. Erst nach einigen Minuten sind dann endlich noch 2 Wanderer gekommen und die Dingos haben von uns abgelassen, puh...
Weiter Richtung Norden gings durch die schöne Seenlandschaft des Booti Booti N.P. und dann nach Tarree ins Schwimmbad.
Am Freitag zum Frühstück gabs Krokodil und Emu, diesmal in nen wirklich super-leckeren Pie eingebettet. Da der Dorrigo N.P. nur über ne steile Passstraße erreichbar ist mussten wir diesen leider aus unserm Programm nehmen. Zu viel für Fred Daniil. Über Coffs Harbour mit seiner überdimensionalen Banane gings nach Grafton und dort für Simon erstmal zum Friseur. Günstiger als Güney, dafür mit mehr Gelaber ;) International gings weiter vom schottischen Dorf McLean zur New Italy Rest Area wo wir die Nacht verbrachten.
Zum Kauf eines Huhns, Truthahns oder nem Sack voll Kuhdung konnten wir uns auf dem Farmers Market in Lismore am Samstag dann doch nicht durchringen. Also gings auf ins Hippie-Marihuana Dorf Nimbim. Ca. 500 Einwohner, alle irgendwo in den 70ern stehen geblieben, Regenbogenfarben und Dreadlocks überall und alle 5 Minuten bietet dir jemand Gras an. Für viele vielleicht das Paradies, für uns eher erschreckend wie fertig die Leute - und Kinder -hier waren. Nach Nimbim selbst kommt die Polizei zum kontrollieren wohl nicht, aber sobald man draußen ist ziehen die Streifenwagen die Leute alle raus.
In Byron Bay haben wir uns dann den östlichsten Punkt Australiens (Festland) erwandert, den Surfern zugeschaut (mann sieht das anstrengend aus) und sind durch die Touri-Innenstadt gelaufen.
Das Geschirrtuch mit Bayern-Muster hat abends schnellen Kontakt zu unsern Camp-Nachbarn hergestellt. Die waren echt nett, aber die Rest Area hatte ein Problem: Mücken. Da diese wirklich zu Hunderten (ungelogen) auf uns losgingen haben wir dreckiges Geschirr etc nur ins Auto geschmissen und sind geflüchtet. Im Gepäck nen ganzen Schwarm der Mistdinger. Nach unsrer halbstündigen Tötungsaktion war Fred Daniils Himmel geschwärzt. Geschlafen haben wir stattdessen dann auf der sehr einladenden "Sleepy Hollow Rest Area".
Am Sonntag sind wir an den Hochhaus-Bunkern der Gold-Coast dann nur vorbeigefahren und zum Glück auch problemlos durch Brisbane. An der deutlich ruhigeren Sunshine Coast gings dann zwar im Bikini ans, aber nicht ins Meer, da aufgrund rauer See die roten Flaggen gehisst waren. Mit Wäsche waschen, ner kurzen Geisterfahrer-Einlage (upps) und gemütlichem entlangfahren der Sunshine Coast hat der Tag dann in Noosa Heads beim Mexikaner Montezuma geendet. Lecker und der Name war zum Glück nicht Programm.
Montag früh haben wir in Tin Can Bay dann mal wieder vergeblich auf Delphine gewartet, und das obwohl diese 2009 nur an 2 Tagen nicht zum Fischfrühstück am Hafen aufgetaucht sind, schade. In Bundaberg haben wir uns dann zwar keinen Rum aber Fred Daniil mal wieder frisches Öl gegönnt.
Abends gabs dann mal wieder ein richtiges Highlight: wir durften 102 kleinen Loggerhead-Schildkröten Babys beim Krabbeln aus dem Sandnest und ihren ersten Schritten auf ins Meer zusehen. Super süß! Die Nacht am Yachthafen hat uns dann schöne Träume beschert.
Heute sitzen wir nun eigentlich den ganzen Tag vor dem Computer:
1. in ca. 2 Wochen wollen wir Fred Daniil verkaufen und haben ihn jetzt schon ins Internet gestellt
2. Wetter! Was wir bisher nicht groß erwähnt haben, es regnet täglich und dann auch viel, wie wir erfahren haben so viel wie noch nie zuvor in Queensland in dieser Jahreszeit. Hinzukommen die Zyklone die gerade bei den Fidji-Inseln toben und ihre Ausläufer nach Australien schicken. Evtl. kommt der eine auch direkt hier her.
Alles was die Ostküste so zu bieten hat, Whitsunday islands, Fraser, Lady Musgrave Island, Schwimmen, Schnorcheln.... steht wegen extrem rauher See für uns auf der Kippe. Da uns vor dem geplantem Segelturn bei den Whitsundays abgeraten wurde (Zyklon-Gefahr) und die Schiffe zu Lady Musgrave erst gar nicht los fahren, und auch bei Fraser die schönen Strände gerade eher ungemütlich sind.
Hängen also gerade etwas in der Luft. Mal sehen was die nächsten Tage dann noch so bringen.
Und weiter geht die Reise (oder nun doch ins Landesinnere?)
Na ihr 2 Hupfdohlen!
AntwortenLöschenSchade ,dass ihr jetzt so Pech mit dem Wetter habt,vielleicht wird s ja noch besser!!!
Echt der Hammer ,dass ihr schon wieder an dem Punkt seid euer Auto zu verkaufen!!!Bin ja gespannt ,ob ihr ihn gleich los bekommt!Da er ja eigentlich Kult Status besitzt dürfte das aber kein Problem sein.Bei uns läuft alles super Thema Auto ist Familie Lücke wohl gerade im Pech: Mama wisst ihr ja ,mir is auch einer rein gefahren und abgehauen Stossstange und Scheinwerfer,Martina is mit Bmw an die Gargage gefahren zum Glück nur Vornerum einbisserl verkratzt und Nummernschild musste ich neu machen,aber wie gesagt irgendwie is der Wurm drin.Zum Glück kommt ab morgen der Frühling ins Augsburger Land,endlich !!! also lassts euch noch gut gehen grüße T.u.T.U.T.