An unserem zweiten Perth Tag sind wir mir dem Zug erst zum Cottesloe Beach, wo Franz zum ersten Mal am indischen Ozean sandeln konnte. Wir haben uns noch etwas die glücklosen Angler angeschaut und sind dann weiter gefahren nach Fremantle, dem relaxten Strandstädtchen von Perth. Hier erstmal zum Markt, die Obstprobierstände reichen schon als Nachmittagssnack. Dann weiter zum Hafenbereich geschlendert, wo es für Simonita Fish and Chips gab. Zurück ins Hotel und schon is der Tag auch rum. Fußball lief heute abend leider nirgends mehr...
Am Sa den 18.6. sind wir dann mit dem Taxi los zum Camper Depot. Hier stand er dann auch schon für uns bereit. Erstmal genau besichtigt, Schrammen festgehalten, einen einigermaßen passenden Kindersitz rausgesucht und Bammel gekriegt wie wir darin wohl alles unterbringen sollen. Sah kleiner aus als gedacht mit unseren drei großen Taschen und dem Kinderwagen und dann sollten da ja noch alle Vorräte rein. Uiui...
Simon losgefahren, für Anita immer unglaublich wie er das hinkriegt, ja ehrlich jetzt. Anderes Fahrzeug, Linksverkehr igitt und Großstadt mit so lala Handy Navy.
Aber er hat uns gut erst zum Ikea (Kinderstuhl, Krimskrams, Hotdogs) und dann zum Campingplatz im Karrinyarup Resort gebracht. Dann wurde 'Lola' erstmal gründlich geputzt und geschrubbt, denn ziemlich siffig war sie schon. Wir wissen nicht wie alt sie ist aber mit ihren über 380tsd km auf dem Buckel gilt sie hier in Australien gerade mal als gut eingefahren. Dann gings zum Vorräte auffüllen Teil 1. Was brauchen wir nochmal alles und wo is das hier im Supermarkt und wieso is alles so teuer (stimmt, so war das ja) und weshalb gibt's kaum zuckerfreie Babynahrung und schon gar keine Feuerzeuge?
Campingplatz allgemein is für Franz super weil viele Kinder, viele Viecher und wenn keiner hinschaut kann man mal kurz etwas Dreck fressen. Die Nacht war doch recht kühl, wir noch etwas unorganisiert im Camper, aber alles wird sich finden.
Unser erstes Ziel außerhalb von Perth: der Yanchep National Park, ein alter Bekannter für uns. Grün und großflächig, am See mit vielen Enten und Vögeln, grünen Parrots und grau-rosa Kakadus. Und natürlich mit Kaolas, wenn auch nur in einem eingegrenzten Bereich, und unseren ersten Känguruhs, die ganz wild und natürlich. Yippih! Doing doing hüpfts über die Wiesen überall, auch untertags recht viel zu sehen schon. Und klasse: nach liebem Nachfragen dürfen wir über Nacht auf dem Parkplatz bleiben, was eigentlich nicht geht. Zum Dinner gibt's Nudeln mit Avocado und danach gehen wir mit Taschenlampen nochmal raus um unsere nachtaktiven Kuscheltiere zu besuchen. Die Koalas sind nun am Fressen und wie wir sehen können sie sogar von Ast zu Ast hüpfen. Und die Känguruhs grasen in wahren Horden. Und es ist außer uns sonst fast keiner mehr da, daher können wir so eine Horde auch mal kurz hüpfen lassen damit Franz viele Doingdoings sieht. Der hat zwar kurz geschlafen ist aber dann wieder neugierig wach. Danach geht's dann schlafen.
Am nächsten Morgen gegen halb acht spitzeln wir aus unserem Fenster und Anita rückt aus aufs Parkklo zur Morgentoilette: Waschbecken mit kaltem Wasser, kein Spiegel, Klamotten auf dem Mäuerchen davor abgelegt und in der Hoffnung dass sonst noch keiner unterwegs sein wird. Alles gut! Simon hat dieses Glück dann nicht mehr weil dann die Parkranger kommen, d.h. waschen im engen Camper.
Frühstück mit frischer Ananas, Toast und heißem Kaffee bei den Picknick Tischen. Leider ist der Boden überall nass vom nächtlichen Regen so dass kein Krabbeln angesagt is. Dann gibt's nochmal Morgenspaziergänge zu den Tieren und der Camper wird reisefertig gemacht. Bis es los geht is eh schon fast wieder Mittag. Den Tag über fahren wir dann doch einiges, viele kurze Pausen für Franz natürlich. Wetter leider regnerisch und beim Strandspaziergang im Nambung N.P. hats uns voll erwischt, Klamotten alle nass, Franz Laune im Regen topp, er fands urkomisch. Abendessen im Camper gekocht, Franz bespasst und schlafen gebracht, wir sitzen jetzt im Dunkeln am Handy weil draußen Regen drinnen Kind...
Inzwischen sind wir Geraldton angekommen was mit 20 T. Einwohnern eine der größten Städte zwischen Perth und Darwin ist. Und welch ein Glück. Während Anita Mittagessen für Franz zubereitete konnten Simon und Franz die ersten Delphine ganz nah am Strand sehen.
Mehr beim nächsten mal



Egal wie's Wetter ist. Alles besser als malochen. Hier immer noch Baustelle (Terrasse, Gartenhüttle). Pünktlich zum Sommeranfang 30° angesagt. Könnt ihr auch ein Filmchen von den hüpfenden Känguruhs einstellen? Täntsche
AntwortenLöschenHallo ihr Ausis. Wir freuen uns über eure Bilder und begleiten mit Begeisterung eure Erlebnisberichte. Seid alle umarmt von KlaCh
AntwortenLöschen