Koh Lanta ist relativ groß und hat Festlandanschluss. Also wieder volle Infrastruktur, aber trotzdem mit sehr viel Natur und vielen guten Stränden. An der Pier angekommen war es dann erstmal etwas stressig. Viele Leute, laut und mit unseren fetten Taschen bepackt (wir haben viel zu viel Zeug dabei) geht es zum Taxi, welches wir eben auf der Fähre gebucht hatten. Mit 7 anderen wurden wir auf einen umgebauten Pick Up gequetscht, keine Gurte, nichts zum Festhalten. Gepäck kam aufs Dach, natürlich auch ohne große Sicherung oder so. Der Fahrer hatte es eilig und ist die Insel Richtung Süden geheizt wie ein Irrer. Also das machen wir nicht nochmal. Der nächste längere Transport wird wieder ein normales Auto bzw. Van. Nach ca. 30 Minuten Höllenritt sind wir am nächsten Hotel (Lanta Intanin Resort) am Klong Nin Beach angekommen. Der erste Eindruck war leider nicht so. Aber zum Glück kann der erste Eindruck auch mal täuschen und auf den zweiten Blick sind wir doch sehr zufrieden mit der Unterkunft hier. Im Endeffekt haben wir sogar unsere Buchung verlängert und bleiben nun vom 23.01. bis 02.02. hier, nur das Zimmer müssen wir einmal wechseln.
Die Tage hier verbringen wir recht ähnlich
- lecker Frühstück auf der Hotelterrasse (am Vortag wählen wir aus festen Menüs aus was wir mögen); die liegt hier gleich am 'Dschungel' und am ersten Tag konnten wir schon ne Schlange und nen Waran beobachten, auf die angekündigten Affen warten wir bisher vergeblich
- etwas Spielen im Hotelgarten, d.h. Kinder jagen Tausendfüßler oder spielen Ball
- irgendwann gehts dann zum Strand. Wir müssen 5 Minuten an der gut befahrenen, leider immer wieder müllbeladenen Straße entlang bis zum Partnerhotel. Hier dürfen wir Pool, Liegestühle alles nutzen. Ist auch ziemlich cool hier, Pool mit Meerblick, Liegeplätze finden wir immer, Meer und Strand sind direkt anschließend, sauber und es ist verhältnismäßig wenig los für die vielen Hotels die hier sind. Klar, nicht mehr der idyllische Inselstrand von Koh Jum, aber es ist recht ruhig, die Strandbars und -restaurants sind alle einladend hergerichtet mit Treibholz, gemütlichen Sitzplätzen im Sand, Lampions, Muschelwindspielen...
Wir wechseln zwischen Pool und Meer und den Liegestühlen unter Palmen mit sandeln und Buch lesen. Ja, stellt euch vor, wir kommen sogar dazu ganz normale Erwachsenenbücher zu lesen, so leise, jeder für sich, unglaublich!
- irgendwann gehts dann zurück ins Hotel, wir duschen uns den Sand ab und suchen uns was zum Abendessen. Das kann am Straßenimbiss neben dem Hotel sein oder das Restaurant 10m weiter oder unserm bisherigen Favorit, so ner Mischung aus Straßenrand und Restaurant noch ein paar Meter weiter die Straße entlang. Oder natürlich eine der Strandbars. Wir essen eher an der Straße und gehen danach nochmal an den Strand, Feuershow gucken oder Sterne über dem Meereshimmel.
Ansonsten haben wir jetzt schon noch lang rumüberlegt wies so weiter geht mit der Reise. Manche Inseln sind uns zu weit oder es gibt jetzt in der Hauptsaison auch einfach keine Unterkünfte mehr bei denen Preis und Leistung soweit stimmen. Dann haben wir, um ehrlich zu sein, auch immer wieder das Gefühl gehabt, 5 Wochen Thailand so wie wir es machen, nämlich fast ausschließlich als Strandurlaub, ist viel zu lang und wird uns zu lang. Jetzt wo die Tage allerdings so ins Land ziehen und auch die nächsten Schritte wieder entschieden sind ist zumindest Anitas Gesamtgefühl schon wieder gut, ich fühl mich grad eingegroovt und faulenzerig und finds irgendwie gut so 😎
Wir haben jetzt wie gesagt hier im Hotel nochmal um 3 Nächte verlängert, dank eines glücklichen Buchungsfehlers von airbnb eigentlich, weil an sich schon alles voll belegt war hier.
Anschließend geht's weiter mit der Fähre nach Koh Mook, auch Koh Muk genannt. Dort erst in ein etwas teureres Hotel und dann in die günstige Variante, wir sind gespannt auf beides. Dann kommen wir nochmal zurück nach Koh Lanta und haben uns hier noch für 3 Nächte in ein Dschungelhotel mit Pool, etwas entfernt vom Strand, eingebucht. Und dann wahrscheinlich nochmal nach Koh Jum, weils gar so schön war.
Das Inselchen Koh Ngai hätt uns noch gereizt, aber da gibts eben leider nur noch Unterkünfte die ihr teures Geld wohl eher nicht wert sind und wir lassens daher aus.
Simon is leider seit vorgestern nicht ganz fit, der Magen in erster Linie hat ihn am Montag ans Zimmer gebunden (ob es der feurig-scharfe Papayasalt war?!). Wir hoffen alle das wird schnell wieder und wollen dann evtl. die Insel noch etwas mit dem Roller erkunden.

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