Am Samstag gings dann nach Zwischenstopp in nem Mini Ort mit Riesen Spielplatz weiter nach Bremer Bay. Auch ein Kaff, aber bekannt für seine Orcas die sich etwa 50km vor der Küste tummeln. Leider hat sich keiner näher in die Bucht verirrt so dass wir keinen erspähen konnten. Die buchbaren Bootstouren liegen bei etwa 250€ pro Nase so dass wir uns die gezwickt haben. Aber: der Strand war schön, die Sonne kam raus und wir sind mit dem Camper bis kurz vors Meer gefahren. Dann warens schöne Stunden dort und Franz hat sich freudestrahlend sogar in die eiskalten Fluten gestürzt. Eine Freude schon allein ihm zuzusehen! Zum Übernachten nutzen wir erneut, dass wir im großen Camper ja alles dabei haben und campen frei auf nem Rastplatz in der Nähe eines Flusses, äh also Rinnsals. Am nächsten Tag, Sonntag, müssen wir mal wieder Abwasser loswerden und Wasser auffüllen.
Und dann wirds auch bald mal wieder Zeit für einen großen Supermarkt. Die letzten Tage waren das alles so kleine Ortschaften, also eigentlich seit wir Perth verlassen haben, mit ihren teuren Minisupermärkten. Die Vorräte müssen aufgefüllt werden.
Essen gegangen sind wir hier außer dem Burger Fastfood am Ankunftsabend in Australien noch gar nicht, hier ist schon alles sehr teuer. Also gibts Gegrilltes, Nudeln, Reis, Couscous, gern mit etwas Dosengemüse aufgefüllt, im Wechsel. Und Müsli und Wurstbrote. Der Wechsel von immer Essen gehen in Thailand zu immer Selbstversorgung in Australien hat aber gut geklappt.
Im Camper is es beim Fahren immer noch sehr laut, obwohl Schubladen jetzt teilweise mit Klebeband zugeklebt sind, der Besteckkasten unter dem Windelvorrat eingeklemmt ist, alle losen Teile des Herds ausgebaut wurden und überall zwischen den Töpfen Klopapier klemmt. Jede Fahrt findet sich eine neue Geklapper Quelle. Das nervt. Ansonsten ist der Camper aber schon toll für uns, die Schlafbereiche der Kinder hinten und der Eltern oben müssen wir nicht umbauen, die bleiben. Unser Zeug hat gut alles Platz und zum Essen drinnen stellen wir nur noch nen Tisch bei den Sitzbänken der Kinder auf und haben zu viert Platz. Supi.
Ich glaub manchmal ist den Kindern noch ein Rätsel was wir hier machen. 'Wo fahren wir hin?', 'sind wir schon da?'. Wir sind immer und nie da, der Weg ist das Ziel. Ein Glück dass da die Camperwohnung konstant bleibt. Wir sind unterwegs ohne Eile, aber halt doch im beständigen Aufbruch. Nachvollziehbar dass das für die Kinder auch oft komisch is. Aber sie machens gut mit und für die Fahrtstrecken haben wir außer Hörspielen (ja, schwierig wegen der Fahrlautstärke) und Schleichtieren auch Lieder für uns entdeckt. Die Löwenjagd und gute alte Zeltlager Klassiker wie Fli Fla und der kleine Matrose. Und Moritz kommt endlich wieder zu seinen Mittagsschläfchen während der Fahrt, für die in Thailand nie die Ruhe da war. Ich glaub aber die zwei Buben werden insgesamt auch wieder sehr froh zuhause sein. Wir könnten doch mal wieder Oma und Opa besuchen! - ja schon, aber erst in ein paar Wochen wenn wir wieder daheim sind.
Ob Mo recht gewachsen ist wurde ich gefragt. Gereift in den Wochen würd ich sagen. Er weiß jetzt z.B. dass es nicht Taffenlafte sondern Taschenlampe heißt. Und Franz nutzt die gemeinsame Zeit um uns Löcher in den Bauch zu fragen, aktuelles Thema z.B. Giftstoffe im Körper oder wenn das Wasser aus dem Nudeltopf verdampft regnet es dann wieder weil ja eine Wolke entsteht? Ach, wir wären Millionäre wenn wir für jedes Mammaaa oder Pappaaa nen Euro bekämen.
Abends wenn die Kinder pennen sitzen wir bisher auch im Camper weils draußen jetzt oft windig, kühl und ungemütlich is. Wir hoffen aber das wird noch. Es ist doch eigentlich australischer Sommer hier.
Und auch der erste Tag im März bleibt leider wettertechnisch schwierig: Regen, Wind, kühl. So schade um die tollen Strände um uns rum 😔
Nach nem Frühstück im Camper geht's ins nächste 3-Seelen-Kaff, das uns aber kostenfrei Frischwasser, Abwasserentsorgung und sogar ne heiße Dusche bietet. Wir hätten hier im Camper ja sogar eine, aber bisher noch nicht genutzt. Als gefühlten Dank dafür kauft Anita an der Tanke dann 2 Flaschen Wasser und eine Packung Toast, alles ohne Preisauszeichnung, und zahlt dann doch tatsächlich mal schlappe 13 AUD, also etwa 8 Euro dafür. Tsts...
Danach gings dann, die tollen Strände wegen Schlechtwetter auslassend, direkt nach Albany. Erstmal noch auf einen kleinen Markt und dort gabs nen lecker Cupcake für die Kinder, dann auf ein nachgebautes Schiff und in ein Museum mit viel Kinderangebot, das kam super an. Schließlich im größeren Supermarkt zu normal Australien Preisen alle Vorräte wieder auffüllen, um einen Teil davon gleich am nächsten Spielplatz wieder zu vermampfen. Heutiger Übernachtungsplatz ist dann der Parkplatz eines Golfplatzes, außer Klos und viel Grünfläche mit Kakadus und einem wirklich großen Kängeru gibts zwar nix aber die Gebühr ist dafür überschaubar. Simon und die Jungs nutzen den Golfplatz abends und am nächsten Morgen zu einer Runde Minifussballsteckengolf. Kreative Idee von Franz. Nach der morgendlichen Partie ging es weiter in den Torndirrup N.P. Hier sind the Gap, eine große Felsspalte in welche die Wellen reinpeitschen, und Natural Bridge, ein von den Wellen ausgehöhlter Felsen, zu finden. Beides recht spektakulär aber der starke Wind lässt uns bald wieder zum Camper zurückkehren. Wir hofften Glück bei den folgenden Blowholes zu haben. Lange Risse in den Felsen. Und bei geeignetem Wellengang schießt die Gischt durch den Fels und ähnlich einem Geysir aus den Rissen. Es war zwar extrem windig aber mehr als lautes Rauschen war nicht zu hören. Zum Abschluss des N.P. fuhren wir noch in die alte Walfangstation die jetzt als Museum dient. Das Museum selber haben wir zwar ausgelassen aber auch im Foyer und Shop gab's genug für uns zum Gucken. Dann geht's weiter entlang der Südküste bis zum Übernachtungscampingplatz. Ein kleiner freier Campingplatz direkt neben nem Strand. Aufgrund des langen Wochenendes in Westaustralien, Montag war Feiertag und viele machen dann ein oder zwei Wochen Urlaub, war der Platz gut besucht. Wir hatten nur Platz weil andere Camper so umparkten dass wir noch hinpassten. Glück gehabt.
Nach nem Frühstück im Camper geht's ins nächste 3-Seelen-Kaff, das uns aber kostenfrei Frischwasser, Abwasserentsorgung und sogar ne heiße Dusche bietet. Wir hätten hier im Camper ja sogar eine, aber bisher noch nicht genutzt. Als gefühlten Dank dafür kauft Anita an der Tanke dann 2 Flaschen Wasser und eine Packung Toast, alles ohne Preisauszeichnung, und zahlt dann doch tatsächlich mal schlappe 13 AUD, also etwa 8 Euro dafür. Tsts...
Danach gings dann, die tollen Strände wegen Schlechtwetter auslassend, direkt nach Albany. Erstmal noch auf einen kleinen Markt und dort gabs nen lecker Cupcake für die Kinder, dann auf ein nachgebautes Schiff und in ein Museum mit viel Kinderangebot, das kam super an. Schließlich im größeren Supermarkt zu normal Australien Preisen alle Vorräte wieder auffüllen, um einen Teil davon gleich am nächsten Spielplatz wieder zu vermampfen. Heutiger Übernachtungsplatz ist dann der Parkplatz eines Golfplatzes, außer Klos und viel Grünfläche mit Kakadus und einem wirklich großen Kängeru gibts zwar nix aber die Gebühr ist dafür überschaubar. Simon und die Jungs nutzen den Golfplatz abends und am nächsten Morgen zu einer Runde Minifussballsteckengolf. Kreative Idee von Franz. Nach der morgendlichen Partie ging es weiter in den Torndirrup N.P. Hier sind the Gap, eine große Felsspalte in welche die Wellen reinpeitschen, und Natural Bridge, ein von den Wellen ausgehöhlter Felsen, zu finden. Beides recht spektakulär aber der starke Wind lässt uns bald wieder zum Camper zurückkehren. Wir hofften Glück bei den folgenden Blowholes zu haben. Lange Risse in den Felsen. Und bei geeignetem Wellengang schießt die Gischt durch den Fels und ähnlich einem Geysir aus den Rissen. Es war zwar extrem windig aber mehr als lautes Rauschen war nicht zu hören. Zum Abschluss des N.P. fuhren wir noch in die alte Walfangstation die jetzt als Museum dient. Das Museum selber haben wir zwar ausgelassen aber auch im Foyer und Shop gab's genug für uns zum Gucken. Dann geht's weiter entlang der Südküste bis zum Übernachtungscampingplatz. Ein kleiner freier Campingplatz direkt neben nem Strand. Aufgrund des langen Wochenendes in Westaustralien, Montag war Feiertag und viele machen dann ein oder zwei Wochen Urlaub, war der Platz gut besucht. Wir hatten nur Platz weil andere Camper so umparkten dass wir noch hinpassten. Glück gehabt.
Den Strand konnten wir leider am Ankunftstag nicht nutzen da es einfach viel zu windig war. Beide Jungs haben gleich gejammert, dass ihnen der hingeblasene Sand an den Beinen weh tut. Und ja, es war zwar sonnig aber trotzdem sehr ungemütlich. Also saßen wir dann mehr oder weniger windstill hinter unserem Camper und haben die Sonne und den Blick ins Grüne genossen. Ganz entspannt und schön.
Schon beim morgendlichen Blick aus dem Camper fällt auf, dass der Wind deutlich nachgelassen hat. Die Sonne scheint.
Also frühstücken und ab an den weißen Strand zu einem langen Spaziergang. Hach, das war gut. Danach geht's weiter in das kleine Städtchen Denmark. Bei der Fahrt vorbei an Wiesen und Feldern, seit Albany hat sich die Landschaft etwas verändert und es ist deutlich grüner geworden, stellen wir wieder fest dass Kühe und Schafe die Tiere sind die wir fast durchgehend in Australien sehen. Hat man irgendwie so nicht auf dem Schirm.
Am großen Spielplatz im Park am Fluss kann Mo auf der Decke seinen Mittagschlaf machen und Franz ausgiebig spielen. Anita und Simon freuen sich mal wieder Internet zu haben. Leider funktioniert unsere australische Handykarte nur selten. Und leider müssen wir feststellen dass der bei Denmark liegende N.P. am Meer derzeit geschlossen ist, was sehr schade ist, da es dort tolle Strände, Buchten, Felsen gibt welche wir von 2010 schon kennen und uns darauf gefreut hatten. Als Alternative spazieren wir etwas durch die alternativ angehauchten Läden, Essen zu Mittag Pies in der prämierten Bakery vor Ort (als Abendessen nehmen wir noch nen Pack reduzierte Pies vom Vortag mit), gehen noch in den verhältnismäßig großen Supermarkt, essen ein Eis und fahren dann auf einen großen Bezahlcampingplatz. Anita und Simon freuen sich auf Duschen, die Kinder über das Jumping Pillow. Abends geht es noch auf einen kleinen Spaziergang zu der Meereseinmündung mit "See" und unzähligen Wasservögeln wie schwarze Schwäne, Pelikane... Wir gucken noch ein bisschen den Kakadus, Papageien und Kängurus auf dem Campingplatz zu und so geht ein weiterer total entspannter Tag zu Ende.
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